Die Laserakupunktur ist eine hilfreiche Alternative zur klassischen Nadelakupunktur! Ebenso ist es mir möglich, mit der sogenannten "Laserdusche" nicht nur punktuell, sondern auch flächig Gewebe zu behandeln. Ich arbeite mit dem MultiPROG 2510 der Firma Bio Medical Systems. 

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Was ist Laser(-licht)?

Das Wort Laser kommt aus dem Englischen für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation- was so viel bedeutet wie Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlen.

Ein Laser sendet Licht in einer Wellenlänge. Diese Wellen schwingen synchron und extrem gebündelt. Daher rührt die starke Energiedichte des Laserlichts.

Laserlicht ist einfarbig, da es nur in einer bestimmten Wellenlänge strahlt. Laserlicht ist daher von einer Reinheit, wie es in der Natur kaum vorkommt. Die Wellenlänge beeinflusst das Spektrum. Bei Therapielasern arbeitet man vor allem im Rot- und Infrarotbereich (632nm – 904nm) . Bei dieser Wellenlänge hat das Laserlicht die geringste Absorption im Wasser. Da unser Körper zu über 70% aus Wasser besteht, eignet sich dieser Frequenzbereich am besten für Therapiezwecke.

 

Die Laserakupunktur ist eine Kombination aus zwei eigenständigen Behandlungsverfahren - Low-Level-Lasertherapie (Behandlung von krankhaftem Gewebe mit Laserlicht) - Akupunktur (Stimulation von Akupunkturpunkten durch verschiedene Resonanzfrequenzen) Das Laserlicht wirkt direkt auf Gewebe und Zellen.

Durch die Bestrahlung mit Laserlicht können die Zellen dazu stimuliert werden, ihre spezifische Aufgabe schneller zu erfüllen. Durch die Bestrahlung mit Laserlicht kann die Kommunikation zwischen den Zellen angeregt werden.

Durch ein Antennenpigment erfolgt die Absorption des Laserlichts in die Zelle. Hier werden die absorbierten Laserphotonen direkt in Zellenergie umgewandelt.

 

Wirkung auf die Zellen:

- durchblutungsfördernd, antibakteriell, entzündungshemmend und somit wundheilungsfördernd

- Regulierung des Qi-Flusses in den Meridianen (TCM)

- Steigerung der ATP-Synthese um 150% - Zellstoffwechsel wird angeregt

- Anzahl spezifischer Enzyme steigt

- Enzymaktivität wird erhöht

- Förderung der Antikörperbildung

- Vermehrung kollagener Fasern

- Zugfestigkeit in Wundbereichen wird erhöht

- Gefäss-Neubildung wird verstärkt

- Proteinsynthese wird stimuliert

 

Nebenwirkungen:

Es gibt keine bekannten Nebenwirkungen.

Die Behandlung ist schmerzlos und wirkt als heilsame Biostimulation auf den Stoffwechsel im Bindegewebe. Es kommt zur Stimulation des Immunsystems, zur Förderung der Zellteilung und zur Aktivierung bestimmter Abwehrmoleküle, sowie zur Regeneration der Hörzellen. Verbrennungen und Nekrosen können mit diesem Therapielaser (904nm) nicht erfolgen.

Mit dieser Therapieform können entweder ganze schmerzende Körperbereiche oder einzelne Akupunkturpunkte bestrahlt werden.

Kontraindikationen:

- Keine direkte Bestrahlung der Augen

- Keine Bestrahlung einer offenen Fontanelle

- Kein Bestrahlung bei Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

- Maligne Prozesse/bösartige Tumore

- Schwangerschaft

- Photosensibilität

- Schweren fieberhaften oder bakteriellen Infektionen

- Gleichzeitiger Behandlung mit Cortison-Depot

- Unter Therapie mit Zytostatika, Immunsuppressiva oder arsenhaltigen Medikamenten

 

Indikationen:

- Erkrankungen der Haut (Ekzeme, Akne, usw)

- Gewebe (Wunden, Wundheilungsstörung, Verbrennungen, Hämatome,…)

- Gefässe (Durchblutungsförderung, Ödeme, Anregung des Lymphflusses)

- Entzündungen (Rheuma, Arthritis, usw)

- Knochen und Gelenke ( Arthrosen, Ataxie, chronische Lahmheiten, Hufrehe, Hufrolle, HD, Kissing Spines, Rückenprobleme,    Spat, Schulter-/Ellbogenprobleme, Zerrungen, Knie- ,Hüftgelenks-oder Illiosakralerkrankungen, usw…)

- Muskulatur (Muskelfaserrisse, Verspannungen)

- Wirbelsäule (Verspannungen, HWS-,BWS-Syndrome, Distorsionen, etc.)

- Nerven (Neuralgie, Paresen, Förderung der Nervenheilung bei Läsionen oder Rupturen)

- Schmerzen (Schmerzlinderung, Endorphinausschüttung)

- Erkrankungen des Respirationstraktes (chronische Bronchitis, usw)

- Postoperative Rekonvaleszenz

 

Quelle: Bio Medical Systems, „Anleitung zur Veterinär-Akupunktur und –Therapie“